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Forum: Thema "Silberteich"

  
 Autor  Nachricht 
Zuletzt am 13.12.2017 um 12:12:58 onlineLionheart Verfasst am 15.03.2017 um 20:52:27 Direktlink
Euch hab ich's gezeigt!!


Je näher man kommt, desto lauter wird das Rauschen des Wasserfalls. Hoch über den Wipfeln der Bäume springt der normalerweise langsam fließende Bach über die Felsen und stürzt mehrere zig Meter die Felswand hinunter in den Silberteich. Mit lautem Getöse mischt sich frischer Sauerstoff in dem ruhigen Teich und gibt somit dem idyllischem Gewässer reichlich Leben. Gut versteckt in einer Ecke des dichten Mischwaldes am Fuße des Plateuas verrät nur der Lärm des Wasserfalls die Präsenz des Teiches einem Reisenden. Ansonsten wäre er glatt daran vorbei gezogen und hätte durch das dichte Unterholz dieses Kleinod der Natur nie entdeckt.
Um den Teich bricht sich der Wald erst direkt am Ufer, wodurch die Wurzeln der Bäume schon in den Silberteich ragen und die sichteren Stellen im Schatten liegen. Nur auf der Südbank gibt es eine flache Stelle, wo ein schmaler Wiesensaum zum ruhen und sonnen einlädt. Je näher man zur Mitte schwimmt, desto tiefer wird der Teich, sodaß man in der Mitte gar nicht mehr stehen kann. Nur wenn die Sonne zu Mittag direkt auf der Wasseroberfläche tanzt und man genau hinsieht, kann man die silbrig schimmernden und zauberhaft glänzenden Steine am Boden erkennen, die dem Teich ihren Namen geben. Schon so mancher Glückspilz, der den Silberteich fand, entdeckte diese, aber niemand hat je darüber gesprochen.
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Zuletzt am 13.12.2017 um 12:12:58 onlineDikailan Fathoma Verfasst am 15.03.2017 um 21:05:12 Direktlink
Mensch

männlich
Ah, es tat gut endlich wieder im Wasser zu sein.
Schon viel zu lange war Dikailan Fathoma auf den Beinen unterwegs. Auch wenn es ihn eigentlich nicht störte mitten in der Natur, abseits aller Menschen umher zu wandern, so ging es ihm dautlich auf die Nerven. Diese Art der Einsamkeit schlug sich mit der Zeit auf sein Gemüt. Da kam ihm das Rauschen des Wasserfalls nur all zu recht.
"Wasser ist immer gut", dachte er und schlug sich durch die Büsche. Er staunte nicht schlecht, als seine Augen den Silberteich erblickten. Es dauerte keine zwei Minuten und er hatte seine Tasche, seinen Mantel und alle seine Kleider bis auf das notwendigste abgelegt. Sicherheitshalber versteckte er diese unter einem Busch, sodass sie niemand sehen konnte. Er wollte schon seine Schritte in das Wasser lenken, da blieb er noch kurz stehen. "Sicher ist sicher", dachte er und belegte seine Sachen noch mit einem Zauber, wodurch jeder der seine Blicke darauf lenkte, dachte es sei nichts interessantes und diese sofort wieder vergaß.
Und dann schritt er auch schon vom Ufer aus in den Silberteich. Zwei drei ruhige Züge mit den Armen, einmal kräftig Luft geholt, und schon war Dikailan unter der Wasseroberfläche verschwunden. Sekunden später erinnerte nur ein paar kleine Wellen daran, daß hier gerade noch jemand an der Oberfläche geschwommen ist.
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Zuletzt am 16.12.2017 um 05:24:09 onlineEámané Calmcacil Verfasst am 15.03.2017 um 22:31:03 Direktlink
Hochelfin

weiblich
Viele Tage war es schon her, seit sie das letzte Mal auf irgendetwas Lebendiges getroffen war.
Der Wald schien unendlich zu sein. Baum für Baum reihte sich ein und hin und wieder lief ein Hase über den Weg, den sie einschlug. Schon längst hatte sie all ihr Wasser und ihr Brot aufgebraucht und das Knurren ihres Magens wurde immer stärker. Dennoch hielt sie nicht an, machte keine Pause um sich Beeren zu pflücken. Noch besaß sie genügend Kraft in ihren Beinen und so lange ihre Beine sie vermochten zu tragen, würde sie auch nicht anhalten. Eamane war alles andere als eine schwache Elfe, auch wenn man es ihr durchaus hätte aufdrücken können aufgrund ihrer zierlichen Statur, ihren langen blonden Haaren und der hellen Haut, die sie besaß. Einzig und allein die silbern schimmernde Rüstung, die ihren Körper zierte, deutete darauf hin, dass mehr hinter diesem unschuldigen Aussehen steckte als man eventuell erahnen wollte. Das Schwert steckte fest am Gürtel und der Umhang raschelte leicht als eine sanfte Brise durch den Wald wehte.
Wie lange sie schon den kleinen Pfad entlang lief, wusste sie nicht. Vollkommen in Gedanken versunken, bemerkte sie nicht einmal wie ihre Füße sie zu einem schimmernden See führten. Erst als das Rauschen eines Wasserfalls ertönte, wurde die Hochelfe aus ihren Gedanken gerissen. Verwundert blickte sie auf und bemerkte das Wasser.
Erst als sie wirklich stehen blieb, bemerkte sie das leichte Ziehen in ihren Beinen und die Erschöpfung, die an ihr nagte. Sie ahnte nicht, dass sich hier noch jemand befand, denn nichts deutete darauf hin, dass sie nicht allein war. Langsam kniete sie sich hinunter zu dem silbrig schimmernden Wasser und streifte ihre Metallhandschuhe ab. Ihre nun nackten Finger tauchten in das kühle Nass. Endlich konnte sie wieder etwas trinken.
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Zuletzt am 04.02.2018 um 13:47:57 onlineOretalos Verfasst am 15.03.2017 um 22:52:17 Direktlink
Waldmensch

Männlich
Oretalos kannte den Wald, den Teich und den Wasserfall auswendig wie seine Westentasche. Hierher kam er regelmäßig um zu trinken, sich zu waschen oder auch ganz einfach einmal die Seele baumeln zu lassen und sich vom Rauschen des Wassers verführen zu lassen. Auch heute kam er in dem festen Vorhaben hierher, denn dieser Teich war ein verborgener Schatz umringt von Wald. Hier hatte er für gewöhnlich seine Ruhe. Allerdings sollte das heute anders sein. Denn schon aus sicherer Entfernung konnte er vernehmen, dass jemand im Wasser war. Nanu? Vielleicht jemand seines Stammes? Nein, das hätte er wohl gewusst. Aber wer hätte denn sonst hierher gefunden? Vorsichtig pirschte er sich näher heran an den badenden Mann, nahm dabei noch überhaupt keine Notiz von der Hochelfe, die ja auch wesentlich harmonischer mit dem Wald zu verschmelzen vermochte. Aber dieser Mann hier, er warf schon Fragen auf. Was machte er hier? Und würden noch andere kommen? Oretalos war von vornherein scheu, lebte im Wald und verließ diesen nur in den allergrößten Fällen. Aber wozu denn auch? Im Wald fand er alles was er brauchte. Und sobald er in der Siedlung der Menschen auftauchte, wurde er ohnehin nur als Wilder bezeichnet. Deswegen war es dann auch nicht er, der den Handel führte. Er fühlte sich mehr für die Jagd zuständig, somit konnte er seinem Stamm dienen. Auch das Fischen lag ihm wirklich sehr, doch auch das würde heute nichts werden. Denn der Mann der da badete, vertrieb ohne Zweifel alles, was beissen könnte. Und so fragte sich Oretalos eigentlich hauptsächlich Eines: Wann dieser denn fertig werden würde, denn schließlich wollte er hier eigentlich seine Ruhe finden. Aber das ging ganz definitiv nicht, wenn ein anderer Unbekannter hier badete. Auch sah er etwas am anderen Ufer, doch es schien nicht interessant zu sein. War es auch nicht, denn schließlich galt alle seine Aufmerksamkeit dem Badenden. In Deckung einem beobachtenden Tier gleich harrte er also der Dinge, die da jetzt kommen würden. Nichts Aufregendes erwartete er, denn schließlich war es ein Kerl der badete. Aber vielleicht sollte er diesem dann doch folgen, um festzustellen ob dieser nicht gleich mit einer Horde Menschen zurück kam!
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Zuletzt am 13.12.2017 um 12:12:58 onlineDikailan Fathoma Verfasst am 15.03.2017 um 23:49:30 Direktlink
Mensch

männlich
Die friedliche Stille unter Wasser war Balsam für Dikailans Seele. Alles beruhigte sich und sein pochendes Herz verlangsamte sich endlich wieder. Zuerst trieb er nur mit geschlossenen Augen knapp unter der Oberfläche. Doch nach einer Minute holte er noch einmal tief Luft und tauchte ab. Weit unter die Oberfläche Bis knapp über den Boden. Dort setze er sich dann im Schneidersitz unter Wasser auf einen großen Felsen und blieb ganz ruhig. Schon nach wenigen Sekunden kamen die ersten Fische neugierig angeschwommen. Sie umkreisten ihn und zeigten keine Furcht.
Doch plötzlich erschraken die Fische und nahmen reißaus. Aus der Trance gerissen blickte Dikailan zur Oberfläche. Ein paar Finger haben das Wasser durchbrochen und so die Fische verschreckt. Dikailan musste fast lachen. Doch dann wurde er misstrauisch. Wem gehörten die Hände? Man konnte nicht vorsichtig genug sein. Er wartete noch eine Minute und stieß sich dann vom Boden ab. Er tauchte dann lamgsam auf. Da er Oretalos bislang noch nicht bemerkt hatte tauchte er so auf, dass Eámané ihn zwangsläufig bemerken musste. Jedoch wandte er ihr denn Rücken zu, sodass es den Anschein hatte als ob er sie noch nicht gesehen hätte.
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Zuletzt am 16.12.2017 um 05:24:09 onlineEámané Calmcacil Verfasst am 16.03.2017 um 00:09:50 Direktlink
Hochelfin

weiblich
Die Sinne der Hochelfen waren für gewöhnlich äußerst scharf. Menschen konnten die Sinne zwar verschärfen, an die Fähigkeiten der Elfen kamen sie allerdings kaum heran.
Wenn man jedoch so ausgehungert war wie es die Hochelfe war, konnten die einen oder anderen Sinne schon mal nicht so gut funktionieren wie sie es vielleicht sollten. So bemerkte sie den Waldmenschen nicht, der sich einem Tier gleich auf die Lauer gelegt hatte um das Wasser zu beobachten. Konzentriert tauchte sie ihre zarten Finger in das Wasser hinein, sammelte in ihren Handflächen das kühle Nass und hob es hoch zu ihren sinnlichen Lippen um zu trinken. Voller Genuss lief das Lebenselexier ihre Kehle hinunter. Sie begann zu seufzen, denn nach der Trockenheit war dies eine Wohltat. Ein weiteres Mal wollte sie ihre Finger ins Wasser tauchen, als bereits die kleinen Wellen ihr verrieten, dass sie nicht mehr allein war. Just in dem Moment tauchte auch schon eine Gestalt aus dem Wasser. Beinahe reflexartig legte sie ihre Finger um den Griff ihres Schwertes, zog es allerdings noch nicht und sprang halb auf die Beine zurück um sich jederzeit fortbewegen zu können.
Wer auch immer es war: er hatte den Rücken zu ihr gekehrt. Eámanés Augen verengten sich leicht und langsam wurden ihre Sinne wieder wacher. Erst jetzt bemerkte sie wie ausgelaugt sie eigentlich war wenn sie nicht einmal bemerkt hatte, dass jemand im Wasser badete.
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Zuletzt am 04.02.2018 um 13:47:57 onlineOretalos Verfasst am 16.03.2017 um 01:00:18 Direktlink
Waldmensch

Männlich
Dass der Mann in Wirklichkeit seine Ruhe und Erfrischung suchte, bekam Oretalos nicht mit. Das konnte daran liegen, dass er einfach zu spät dazu gestoßen war. Er beobachtete den Fremden jedenfalls einige Minuten, sodass er auch die interessante Tat mit dem Sitz unter Wasser mitverfolgen konnte. Auffällig waren dabei vor allem die Fische, die ihn neugierig umkreisten. Das kannte er durchaus, allerdings eher von sich. Wenn die Fische so nah an jemanden heran kamen, dann konnte er schon kein schlechter Mensch sein. Allerdings fiel es Oretalos schwer, jemandem allzu schnell Vertrauen zu schenken. Nur allzu gut kannte er die Reaktionen auf sich und seinesgleichen. So sah er es auch als geeignetsten Weg, weiterhin unauffällig zu bleiben. Allerdings sollte die Ruhe nicht lange währen. Denn plötzlich wurden die Fische durch etwas alarmiert - und er mit dazu. Hatte er etwa jemanden übersehen? Waren es am Ende doch noch zwei Personen? Langsam ließ er den Blick in Richtung der Bewegung wandern, die die Fische durcheinander gestoben hatte.

Und er konnte seinen Augen nicht trauen. Spitze Ohren, makellose Haut, wunderschöne Augen, die sich da an der Wasseroberfläche spiegelten. Eine Elfe. Mit einem Mal rutschte ihm das Herz in die Hose, denn diese Wesen kannte er nur aus Erzählungen die in seinem Stamm kursierten. Es gab sie also wirklich. Und die Geschichten waren keineswegs übertrieben. Denn den Blick von ihr abzuwenden war genauso schwer wie den Sternenhimmel nicht zu beobachten. Unmöglich eben. Er beobachtete ihr Tun und vergaß nebenbei ganz auf den Menschen, der in diesem Moment genau so wie alles andere um ihn langsam ausgeblendet wurde. Sie trank von dem Wasser, wie es so viele andere auch taten. Immer noch konnte er nicht glauben, was er da sah. Aber auch sie blieb nicht ruhig. Denn plötzlich legte sie die so zarte Hand an den Griff ihres Schwertes und sprang wieder auf. Elfen waren scheuer als jedes Tier des Waldes, so hieß es. Und Oretalos konnte nicht umhin, sich etwas weiter zurück zu ziehen. Dass er dabei einen Strauch hinter sich bewegte, das war jetzt einfach Pech, welches er im Moment nicht einmal erkannte. Eines wusste er jedoch. Ganz egal, wie unschuldig dieser Mann sein sollte. Wenn er es wagte an dieses geradezu heilige Wesen der Natur Hand anzulegen, denn würde er dies verhindern. Und zwar mit Speer, Pfeil und Bogen. Nicht, weil sie in seinen Augen Schutz brauchte - Sondern weil sie diesen verdiente. So beobachtete er äußerst argwöhnisch die Bewegungen des Mannes aus dem Wasser, der ja nicht einmal sonderlich viel an hatte.
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Zuletzt am 13.12.2017 um 12:12:58 onlineDikailan Fathoma Verfasst am 16.03.2017 um 13:52:06 Direktlink
Mensch

männlich
Langsam richtete sich Dikailan im seichteren Wasser auf und drehte sich langsam Richtung Ufer um. Mitten in der Bewegung stockte er. kurz. Zwar hatte er das Rascheln der Büsche nicht gehört, doch kurz glaubte er die Bewegung eines Busches zu sehen. Entweder hatten seine Augen ihm einen Streich gespielt, oder es war vermutlich nur ein Tier, welches sich versteckt hatte. Daher ignorierte er den Busch. Er wusste ja schon, dass sich jemand am Ufer aufhielt und noch dazu genau dort, wo seine Sachen versteckt lagen.
Langsam vollendete er die Drehung und blickte zum Ufer. Sein bloßer Oberkörper, nass vom Wasser glitzerte in der Sonne. Seine dunklen Haare tropften auf seine Schultern. Er wollte schon einen Schritt vorwärts machen, doch blieb mitten in der Bewegung stehen als er Eámané Calmcacil zum ersten mal wirklich erblickte.
Es müsste ein Anblick zum lachen sein, als Dikailan kurz wie angewurzelt offen die Hochelfin anstarrte. Doch der Augenblick dauerte vielleicht eine ganze Sekunde, dann hatte er sich auch schon gefasst und verbeugte sich tief und förmlich in die Richtung von Eámané, so wie es einem höherrangigen Adelsmitglied gegenüber respektvoll wäre:
"Verzeiht mir, Ehrenwerteste, wenn ich euch erschreckt habe. Seid gewiss, dies war nicht meine Absicht. Ich dachte nicht, das hier andere Personen in der Nähe wären," sprach er die Hochelfin an und blieb halb in der Verbeugung, mit den offenen, leeren Handflächen zu ihr gerichtet, um zu zeigen, dass er keine Waffe in den Händen hielt.
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Zuletzt am 16.12.2017 um 05:24:09 onlineEámané Calmcacil Verfasst am 16.03.2017 um 14:36:30 Direktlink
Hochelfin

weiblich
Erschrocken war sie, keine Frage. Sie hatte wirklich nicht mit dem plötzlichen Auftauchen einer Person gerechnet. Schon gar nicht hier inmitten all der Natur und dem Nirgendwo. Noch dazu waren ihre Fähigkeiten eingedämmt, weil sie hungrig und erschöpft war. Eine ziemlich gefährliche Kombination für eine Hochelfin ihres Standes.
Schnell hatten sich ihre Finger um den Griff ihrer Klinge 'Silberdorn' gelegt. Ziehen tat sie die Waffe nicht, auch wenn sie bereits halb aufgestanden war um sich besser bewegen zu können. Allerdings schien die Gestalt auf den ersten Blick nicht angriffslustig zu sein, denn sie wirkte nicht aggressiv oder feindseelig. Ihre blauen Seelenspiegel beobachteten den halbnackten Mann, der sich nun zu ihr umdrehte und sich im Wasser vor ihr verbeugte. Dabei war ihr allerdings nicht der Busch im Hintergrund entgangen, der auffällig raschelte und sich bewegte, als stünde noch jemand hier um die Szenerie zu beobachten.
Langsam nur entspannte sich ihre Haltung als er in seiner Verbeugung zu sprechen begann. Er redete sie korrekt an, höflich und diskret. Er wusste mit Worten zu spielen und die Hochelfin wusste, dass er kein Landstreicher sein konnte. Zumindest nicht so wie sie jene kannte. Eámané ließ den Griff ihres Schwertes los, beobachtete ihn mit Argusaugen.
"Ich habe ebenso nicht damit gerechnet Personen hier anzutreffen.", erhob sie ihre helle Stimme an den Mann gewandt. "Werdet ihr gern beim Baden beobachtet?" Kurz richtete sie ihren Blick zum Buschwerk. Wer auch immer sich dort versteckte, seine Tarnung war aufgeflogen.
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Zuletzt am 13.12.2017 um 12:12:58 onlineDikailan Fathoma Verfasst am 16.03.2017 um 22:25:57 Direktlink
Mensch

männlich
Eámanés Blick zu den Büschen war ihm nicht entgangen, doch ignorierte er dies absichtlich. Stattdessen lachte er kurz schallend auf. Sein Lachen war eindeutig ehrlich und offen, wenngleich nur sehr kurz.
"Mitnichten, Ehrenwerteste," meinte er und richtete sich komplett auf. Seine breiten Schultern und sein nackter Oberkörper lenkten nicht von seinen durchdringenden tiefblauen Augen ab, die jetzt direkt auf die Hochelfe gerichtet waren, "zum einen ist meine Zeit im Wasser eigentlich nur für mich alleine bestimmt und eher privater Natur. Und zum anderen löst normalerweise meine Anwesenheit nicht ein derartiges Interesse bei anderen aus." Er unterdrückte einen schelmischen Lacher und meinte doch etwas lauter: "Oder seid Ihr es etwa, die ... andere gerne beim baden beobachtet?" Dabei lächelt er jedoch eher amüsiert, als vorwurfsvoll.
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Zuletzt am 04.02.2018 um 13:47:57 onlineOretalos Verfasst am 17.03.2017 um 11:32:57 Direktlink
Waldmensch

Männlich
Was er da sah, stellte dann doch eine Beruhigung dar. Zwar vertraute er den Menschen außerhalb des Waldes immer noch nicht so recht, doch sah er die durchaus guten Intentionen des unbekannten Mannes. Mit dessen knapper Bekleidung hatte er keine Probleme, denn ein Schamgefühl war im Stamm eher hinderlich und deswegen nicht so recht vorhanden. Allerdings konnte er nicht umhin in der wunderschöne Gesicht der Hochelfe zu blicken, was ihn wohl auch verriet. Aber daran dachte er im Moment nicht. Wichtig war erst einmal, dass dies hier keiner war der ihrer Präsenz unwürdig erschien. Aber es war wohl eher das Gegenteil der Fall. Der Mensch drückte sich so höflich aus, wie es Oretalos nur mit größter Mühe geschafft hätte. Es stand außer Frage, dass der nötige Respekt vorhanden war. Auch würde sie wohl keine Hilfe benötigen, denn die Waffen der Elfen waren ja sogar für ihn bekannt denen der Menschen mehrfach überlegen. Allerdings blieb ihre Hand dann auch nicht auf dem Schwert und die Lage entspannte sich. Stattdessen strebten die beiden Unbekannten jetzt offenbar ein Gespräch an.

Und dann konnte er ihren Blick regelrecht spüren, er ging durch Mark und Bein, das halb durchsichtige Buschwerk sowieso. Sie hatte ihn also entdeckt. Natürlich hatte sie das. Schließlich waren die Sinne der Elfen so fein wie sonst keines anderen Wesens. Also musste er sich wohl jetzt auch geschlagen und zu erkennen geben. Langsam richtete er sich auf, denn jetzt wäre es auch noch unhöflich gewesen ihrer Aufforderung nicht nachzukommen. Außerdem wollte er auch näher bei ihr sein. So einen schönen Körper sah man nicht alle Tage. Und so ging er langsam auf die beiden zu, Speer und Bogen gleichermaßen auf dem Rücken und damit unbewaffnet. Gut, das Jagdmesser war wohl in Griffreichweite, doch wollte auch er keinem der beiden ein Leid zufügen und gesellte sich zu den beiden die sich da unterhielten. "Es ist schon interessant, wie viele Seelen diesen verlassenen, vergessenen Ort an diesem Tag aufsuchen. Man könnte fast meinen, es wäre ein besonderes Ereignis." meinte er und sah zuerst der Elfe in die Augen, dann auch dem Menschen. "Wie mir scheint, ist heute keiner von uns wirklich alleine."
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Zuletzt am 13.12.2017 um 12:12:58 onlineDikailan Fathoma Verfasst am 17.03.2017 um 23:44:17 Direktlink
Mensch

männlich
Jetzt war Dikailan wirklich überrascht. Den mit noch einer Person hatte er definitiv nicht gerechnet.
"Dann hatte ich mir die Bewegung im Busch wohl doch nicht eingebildet", dachte er und war für einen kurzen Augenblick sprachlos. Er musterte neugierig den Neuankömmling während dieser auf sie zukam. Trotz der Waffen die er trug schien er keine direkte Bedrohung zu sein. Doch Dikailan wusste das man derartige Männer besser nicht unterschätzen sollte. Also lies er ihn fürs erste nicht aus den Augen und antwortete statt dessen: "In der Tat, heute gibt es mehr Begegnungen als in den letzten Wochen zusammen, zumindest ist dies wahr für mich. Die Höflichkeit und der Anstand gebietet es das ich mich euch vorstelle. Doch bevor ich dies tue würde ich gerne das Wasser verlassen und mich ankleiden. Denn solange ich nur ruhig im Wasser stehe, so wird es doch recht kühl mit der Zeit."
Und wie auf einen Befehl hin fuhr kurz ein Windstoß über den See wodurch Dikailan automatisch für den Bruchteil einer Sekunde zitterte. Ihm lief kalt auf und er bekam sichtlich eine Gänsehaut.
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Zuletzt am 16.12.2017 um 05:24:09 onlineEámané Calmcacil Verfasst am 17.06.2017 um 08:18:36 Direktlink
Hochelfin

weiblich
"Oh, glaubt nicht, dass euer Bad Interesse an euch weckt. Ich kam her, weil ich etwas zu Trinken brauchte.", antwortete sie ihm. "Ich rechnete gewiss nicht damit, dass sich ausgerechnet hier mehrere Personen aufhalten würden." Damit ging ihr Blick kurz zum Buschwerk, denn die Person, die dort kauerte, hatten ihre Sinne schon längst entdeckt. Eine stumme Aufforderung folgte, die keinerlei Worte bedurfte. Er sollte mit dem Versteckspiel aufhören. Und siehe da, ein Mann trat aus dem Buschwerk und ging auf sie zu. Im nötigen Abstand blieb er auch stehen. Kurz musterte die Hochelfe den Mann des Waldes. Es war nicht schwer zu erkennen, dass er kein einfacher Mensch sein musste. Doch ihre Gedanken behielt sie vorerst bei sich. Als er anfing zu sprechen, blieb sie stumm. Stattdessen antwortete der andere Mann, der noch immer im Wasser stand.

"Nun, dann geht und kleidet euch ein, bevor ihr euch einer Krankheit bewusst seid.", sagte sie und machte eine kurze Handbewegung, bevor sie sich wieder dem Waldmann zuwandte. "Ich kenne Wäldler wie euch. Allerdings hätte ich nicht gedacht, dass ausgerechnet hier manche eures Volkes vertrehten sind."
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Zuletzt am 04.02.2018 um 13:47:57 onlineOretalos Verfasst am 17.06.2017 um 19:33:17 Direktlink
Waldmensch

Männlich
Oretalos verstand nicht so recht, wieso der Mensch sich zuerst ankleiden wollte bevor er sich vorstellte. Namen waren im Stamm alles. Nicht etwa, weil sie Titel beinhalteten oder eine Person wichtiger war als die andere. Sondern aus einem gänzlich anderen Grund: Namen unterschieden zwischen dem was lebte und dem das nicht lebte. Ein Stein war ein Stein, solange er keinen Namen bekam und damit zum Leben erweckt wurde. Auch ein Mensch war einfach nur ein Mensch, solange er keinen Namen hatte. Mit der geschwollenen Sprache des Mannes kam er gerade noch so zurecht, verstand auch was er damit sagen wollte. Dass es kühl wurde... nun, ihm wäre selbst wenn er nackt gewesen wäre nicht kalt gewesen. Währenddessen musterte er kurz die Elfe, ebenso wie sie ihn musterte. Auf die Worte der Elfe hin konnte er noch weniger sagen. Denn die sprach in noch höherer Sprache. Das änderte sich allerdings, als sie das Wort direkt an ihn wandte und regelrecht eine andere Sprache zu sprechen begann. Einfach, wie die seines Stammes. Somit konnten sie sich auch unterhalten.

"Du kennst uns? Das ehrt mich. Wir kennen deinesgleichen ebenso. Der Stamm ist tiefer im Wald, hier komme ich nur her um ein wenig allein zu sein, allein mit der Natur. Aber diese Idee schienen wir wohl alle gehabt zu haben." meinte er und konnte den Blick regelrecht nicht von ihr abwenden. Wohl war es eine gewisse Bewunderung, aber kein Gaffen. Eher die Ehre, die ihr auch zu stand. Was sie hier tat, wusste er jetzt ja schon. "Mit dieser Quelle hast du eine sehr gute Entscheidung getroffen. Sie ist sehr rein und erfrischend." meinte er kurz, dachte daran was man ihm alles erzählt hatte. Von Wassergeistern ebenso wie von Steinen, die diesem Wasser eine ganz besondere Vitalität gaben. Lebenssteine eben, die dem Wasser seine erfrischende Wirkung verliehen, indem sie es aufluden. Aber das war nichts, das einen außenstehenden angehen würde - oder auch interessieren. Und die Hochelfe... Die wusste bestimmt ohnehin längst um die Eigenschaften dieses Gewässers, welches von einem Wasserfall gespeist wurde. "Aber ich werde warten, bis du fertig getrunken hast. Wie ist dein Name, ehrenwürdige Elfe? Ich bin Oretalos. Und es freut mich sehr, dich kennenzulernen." meinte er und verbeugte sich, wie es sich gehörte. Wer höher stand, wurde nach seinem Namen gefragt und nicht anders herum. Auf diese Weise sprach man die Ehre aus, die dem gegenüber gebührte. Sich anschließend vorzustellen war das Zeichen dafür diesen Namen auch zu ehren, den man gesagt bekam. Namen waren einfach ein zentrales Konzept bei den Waldmenschen, die bei weitem nicht so primitiv waren, wie man sie gerne hinstellte.
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Zuletzt am 13.12.2017 um 12:12:58 onlineDikailan Fathoma Verfasst am 12.07.2017 um 15:34:43 Direktlink
Mensch

männlich
Sichtlich zufrieden mit der Entwicklung begann Dikailan aus dem Wasser zu waten. Er lenkte seine Schritte zum Ufer, nicht schnell aber auch nicht zögerlich. Direkt neben der Hochelfe verließ er das Wasser, ging an ihr vorbei zum Versteck von seinen Sachen. Dir angelangt zog er sein Bündel unter dem Strauch hervor wodurch der vorher gewirkte Zauber gebrochen wurde. Diese Tatsache würde jedem der sensibel auf Magie reagiert sofort aufgefallem sein.
Dikailan zog sich hinter einen Busch zurück um sich wieder anzukleiden. Dabei erinnerte er sich zurück anseine Zeit in der Akademie.
Es war schon eine gefühlte Ewigkeit her dass von Meister Zenqual über die verschiedenen Völker und Rassen aufgeklärt wurde. Hochelfen und Waldmenschen waren nur einige der vielen verschiedenen die es auf der Welt gab. Und Meister Zenqual bestand darauf da Dikai sie alle kannte und vor allem ihre Besonderheiten. Daher rührte jetzt seine Meinung das ein ungleicheres Paar wie die Hochelfe und der Waldmensch kaum zusammen hätte treffen können.
Ich hoffe ich kann noch diese verdammt höfliche Ausdrucksweise, dachte Dikailan und trat wenige Augenblicke später fertig angekleidet und trocken wieder hinter dem Busch hervor. Nur seine langen dunklen Haare waren noch nass. Sein Körper war nun in einen bodenlangen dunkelblauen Mantel gehüllt. Darunter konnte man bequeme und gut gepflegte dunkle Kleidung erkennen. Seine Füße stecken in schwarzen bequemen Lederstiefeln. So trat er vor die Hochelfe blieb aber fürs erste in respektvollem Abstand stehen. Da ihre Aufmerksamkeit momentan auf Oretalos gerichtet war, blieb ihm nichts anders übrig als abzuwarten, so wie es die Höflichkeit gebietet.
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